Allgemeines

DGUV Info zur Anwendbarkeit der DGUV Vorschrift 49 bei hauptamtlichen Einsatzkräften
FBFHB-003 des Sachgebietes Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen - Anwendbarkeit der DGUV Vorschift 49 "Feuerwehren" auf Feuerwehren mit hauptamtlichen Einsatzkräften (Stand 11.11.2019)

FBFHB-003 UUV Feuerwehren und hauptamtliche Einsatzkräfte 11.2019

Coronasituation/Infektionsschutz/Hygiene

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Handlungshilfe für die Wiederaufnahme des regulären Dienstbetriebs

Da die Fall- und Reproduktionszahlen zu COVID-19 derzeit rückläufig sind, gehen Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen schrittweise wieder zum regulären Dienstbetrieb über. Die Träger von Feuerwehren bzw. Hilfeleistungsorganisationen müssen vor der Wiederaufnahme abwägen, in welchem Umfang dies in der aktuellen Situation möglich bzw. erforderlich ist und stellen dafür die nötige Ausrüstung (z. B. Mund-Nase-Bedeckung/-Schutz, Atemschutz, Hygieneartikel) zur Verfügung. Sie treffen diese Entscheidung unter Berücksichtigung der Pandemielage vor Ort.

Zu Maßnahmen, die erforderlich werden können, informiert beispielsweise der Bundesfeuerwehrarzt auf der Homepage des Deutschen Feuerwehrverbandes. Um zu beurteilen, welche Maßnahmen für den Übungs- und Ausbildungsbetriebes erforderlich sind, sollten auch die Hinweise der DGUV zum Umgang mit bzw. zum Schutz vor dem Corona-Virus und den pandemiebedingten Einschränkungen beachtet werden. Dort finden Sie auch eine Hilfestellung, wie der Arbeitsschutzstandard bei der Feuerwehr eingehalten werden kann, wenn der Ausbildungs- und Übungsdienst wieder aufgenommen wird.

Erlasse des HMdIS:
Aufgrund der Coronasituation können Fristen, welche sich aus der Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" bzw. aus den Feuerwehrdienstvorschriften ergeben, nicht eingehalten werden.
Regelungen hierzu wurden vom HMdIS in Abstimmung mit der UKH durch mehrere Erlasse getroffen.

Informationen zur aktuellen Lage - Erlasse des HMdIS

Feuerwehrhaus

DIN "Feuerwehrhäuser"
Die DIN-Norm 14092 für Feuerwehrhäuser ist vom zuständigen Normenausschuss NA 031-04-02 AA "Bauliche Anlagen und Einrichtungen" vollständig überarbeitet worden. (Ausgabedatum April 2012) 

Neue DIN 14092 "Feuerwehrhäuser" 

Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen

Üblicherweise setzen Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen Fahrzeuge mit Dieselmotoren ein. Diese setzen beim Betrieb Abgase frei, die aus partikelförmigen und gasförmigen Anteilen bestehen, wie Dieselrußpartikel, Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Kohlenstoffdioxid (CO2). Beim Betrieb dieser Motoren in ganz oder teilweise geschlossenen Abstellbereichen ist es möglich, dass die vorgegebenen Arbeitsplatzgrenzwerte überschritten werden. Das Infoblatt FBFHB-027 informiert über die Gefahren und Schutzmaßnahmen in Bezug auf Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen (September 2020).

Fahrzeuge

Ladungssicherheit bei Einsatzfahrzeugen

Die UKH Informationsbroschüre für Feuerwehren und Hilfeleistungsunternehmen stellt das notwendige Grundwissen über eine ordnungsgemäße Beladung und die erforderliche Ladungssicherung bei Einsatzfahrzeugen zur Verfügung und informiert über die Wirkung physikalischer Kräfte bei einem Unfall (Februar 2014).

Mitfahren im Feuerwehrfahrzeug? Na klar – aber sicher!

Ein Merkblatt der Unfallkasse Hessen

Geräte

Umgang mit Steckleitern nach DIN EN 1147
Information der Unfallkasse Hessen (UKH) in Zusammenarbeit mit dem Technischen Prüfdienst (TP) und der Hessischen Landesfeuerwehrschule (HLFS)

Spannungsprüfer für überflutete Bereiche
Die Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen werden immer wieder zu Hochwassereinsätzen gerufen. Bei überfluteten Räumen in Gebäuden stellt sich dabei die Frage, ob diese Räume gefahrlos begangen und ausgepumpt werden können oder ob es hierbei zu einer Gefährdung der Einsatzkräfte durch elektrischen Strom kommen kann. Das Infoblatt FBFHB-002 des Sachgebietes Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen befasst sich mit dem Thema Spannungsprüfer für überflutete Bereiche (September 2019).

Arbeiten mit der Motorsäge bei den Freiwilligen Feuerwehren in Hessen

Im technischen Hilfeleistungseinsatz der Feuerwehren ist die Motorsäge ein bewährtes Einsatzmittel. Die Bewältigung der besonderen Schadenslagen nach Stürmen wäre ohne effektive Sägearbeiten nicht möglich. Die Motorsäge ist aber auch ein gefährliches Arbeitsmittel. Das Merkblatt der UKH Arbeiten mit der Motorsäge bei den Freiwilligen Feuerwehren in Hessen erläutert die häufigsten Fragen zum Einsatz von Motorsägen bei den Freiwilligen Feuerwehren (April 2019).

Schutzmaßnahmen bei der Benutzung von Plasmaschneidgeräten

Die Tätigkeit des Plasmaschneidens wird in der Feuerwehr und den Hilfeleistungsorganisationen im Ausbildungs- und Übungsdienst sowie im Einsatz durchgeführt. Beim Plasmaschneiden entstehen hohe Temperaturen, umherspritzendes glühendes Material, stark gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe und Stäube sowie starke UV- und IR-Strahlung. Das Infoblatt FBFHB-013 informiert über die notwendigen Schutzmaßnahmen bei der Benutzung von Plasmaschneidgeräten bei der Feuerwehr und den Hilfeleistungsorganisationen (Februar 2020).

ACHTUNG: Bitte beachten Sie den Sicherheitshinweis zur Persönlichen Schutzausrüstung auf Seite 2 des Infoblatts.

Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen

Bei Einsätzen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kann es zu unbemerkten Exposition der Einsatzkräfte mit Kohlenmonoxid (CO) kommen. Das Infoblatt FBFHB-021 thematisiert den Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen und ersetzt dabei das Infoblatt Nr. 07 zum gleichen Thema aus dem Jahr 2015 (September 2020).

Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr

Der Feuerwehr-Haltegurt wird seit Jahrzehnten bei der Feuerwehr eingesetzt und ist nach DIN 14927 genormt. Nun sind vermehrt Produkte auf dem Markt, die den Feuerwehr-Haltegurt ersetzen sollen, insbesondere in Einsatzjacken integrierte Brustgurte/-schlaufen. Das Infoblatt FBFHB-022 befasst sich mit diesen Systemen und gibt Hinweise zum Haltegurt und anderen Haltesystemen in der Feuerwehr (Juni 2020).

Verwendung wasserführender Armaturen
Sicherheitshinweise für die Verwendung wasserführender Armaturen

Anzeigetests bei tragbaren Gaswarngeräten

Der Notfalleinsatz von Feuerwehren mit Gasmessgeräten ist oft unvorhersehbar und zeitkritisch. Dabei bleibt in der Praxis keine Zeit für den Anzeigetest mit der Aufgabe von Prüfgas vor dem Einsatz. Das Infoblatt FBFHB-020 stellt die Verfahrensweise zur Durchführung von Anzeigetests bei tragbaren Gaswarngeräten kurz und übersichtlich dar und ersetzt das Infoblatt Nr. 05 zum gleichen Thema aus dem Jahr 2014 (Juli 2020).

Sicherheitshinweise beim Einsatz von Rettungsplattformen

Die technische Hilfeleistung nach Unfällen von LKW, Bussen oder Schienenfahrzeugen macht es regelmäßig notwendig, dass Einsatzkräfte mit hydraulischem Rettungsgerät auf bis zu 3 Meter Höhe arbeiten müssen. Eine Rettungsplattform ermöglicht dann einen sicheren Stand. Bei der Verwendung von Rettungsplattformen ist es jedoch schon zu schweren Unfällen gekommen. Daher hat die DGUV mit der bayrischen GUVV Sicherheitshinweise beim Einsatz von Rettungsplattformen erstellt, die von den Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen beachtet werden sollten (Juni 2011).

Pressluftatmer
Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Pressluftatmern

Steckleitern
Verwendung von Steckleiterverbindungsteilen

Schmutzwasserpumpen

Anforderungen an Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst

Nach §4 Abs. 3 DGUV Vorschrift 4 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" dürfen elektrische Betriebsmittel nur benutzt werden, wenn sie betrieblichen und örtlichen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf Betriebsart und Umgebungseinflüsse genügen. Staub, Feuchtigkeit, Wärme und mechanische Beanspruchung können Funktion und Sicherheit nachteilig beeinflussen. Das Infoblatt FBFHB-019 ersetzt das Infoblatt Nr. 02 zum Thema "Druckwasserdichte Steckvorrichtungen" aus dem Jahr 2014 und beschreibt in diesem Zusammenhang die Anforderungen an die Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst (September 2020).

Ortsveränderliche Personenschutzeinrichtungen

Teleskopierbare Einreißhaken

Persönliche Schutzausrüstung

Auswahl von Schutzhelmen für den Feuerwehrdienst

Für den Einsatz- und Übungsdienst bei deutschen Feuerwehren stehen derzeit drei Varianten von Feuerwehrhelmen zur Verfügung:

1. Feuerwehrhelme für die Brandbekämpfung in Gebäuden und anderen baulichen Anlagen gemäß DIN EN 443:2008-06

2. Feuerwehrhelme für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung gemäß DIN EN 16471:2015-03

3. Feuerwehrhelme für die technische Rettung gemäß DIN EN 16473:2015-03

Die gemeinsame Stellungnahme des SG „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ und des vfdb zu der Auswahl von Schutzhelmen für den Feuerwehrdienst finden Sie im Infoblatt FBFHB-028 (Juli 2020).

Hinweise zu Schutzhandschuhen gegen mechanische Gefahren

Zum Schutz vor Gefahren bei Ausbildung, Übung und Einsatz bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen müssen unter anderem Schutzhandschuhe zur Verfügung gestellt und benutzt werden. Für alle Tätigkeiten mit mechanischen Gefahren, bei denen thermische Einwirkungen sicher ausgeschlossen werden können, sind Schutzhandschuhe nach DIN EN 388:2003 bzw. 2017 oder Feuerwehrschutzhandschuhe nach DIN EN 659:2008 geeignet. Das Infoblatt FBFHB-023 gibt wichtige Hinweise zu Schutzhandschuhen gegen mechanische Gefahren bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen (Juni 2020). 

Hitzeschutzkleidung - Information der IFA!! (Dezember 2014)
Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ im Fachbereich, Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz“ der DGUV empfiehlt die Hitzeschutzkleidung nach DIN EN 1486:1996 der Kontex GmbH nicht mehr zu verwenden.

Die Informationen dazu finden Sie im DGUV Rundschreiben - 0456/2014.

18.09.2013
Hitzeschutzkleidung Information der IFA! Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) hat im Juli 2013 festgestellt, dass Hitzeschutzkleidung gemäß DIN 1486:2008 der Fa. Kontex GmbH mit abgelaufener und damit ungültiger EG-Baumusterprüfbescheinigung der Prüf- und Zertifizierungsstelle des IFA vertrieben wird. Ein daraufhin durchgeführter Test dieser Hitzeschutzkleidung hat ergeben, dass wesentliche sicherheitstechnische Aspekte nicht erfüllt werden. Bei der thermischen Prüfung wurden zwei wichtige Kriterien (Wärmeübergang „Strahlung“ und „Flamme“) nicht erfüllt. Bei der Benutzung können bei einer Hitzebelastung erhebliche Gefährdungen für die Einsatzkräfte nicht ausgeschlossen werden. Weitere Details können der Information des IFAs entnommen werden. Die Unfallkasse Hessen rät deshalb davon ab, diese Schutzkleidung im Einsatz- und Übungsdienst einzusetzen.

28.08.2013
DGUV Warnung!! Hitzeschutzkleidung der Fa. Kontex GmbH Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) warnt vor der Benutzung von Hitzeschutzkleidung der Firma Kontex GmbH, Schutzkleidung für die Feuerwehr, Art: Fw Typ 3. Voraussichtlicher Vertrieb seit Anfang 2010. Bei einer Stichprobenprüfung durch das IFA wurde festgestellt, dass diese Kleidung wesentliche sicherheitstechnische Anforderungen nicht erfüllt, zwei wichtige thermischen Prüfungen wurden nicht bestanden. 
Info der IFA zu Hitzeschutzkleidung für die spezielle Brandbekämpfung 0315-2013

    Hanrath-Sicherheitsstiefel (Mai 2010)
    Das Informationsschreiben der Unfallkasse Hessen vom Mai 2010 sowie weitere Informationen zu diesem Thema können Sie hier herunterladen:

    Warnwirkung von Feuerwehrschutzkleidung (Oktober 2008)
    Eine geeignete Warnmaßnahme bei Gefährdungen durch den Straßenverkehr ist im Sinne des § 17 (3) UVV "Feuerwehren" (GUV-V C 53) z. B. das Tragen von Feuerwehrschutzjacken und -hosen, die die Anforderungen nach DIN EN 469:2007 Anhang B erfüllen.

    Persönliche Anforderungen

    DGUV Formular: Ärztliche Bescheinigung für Einsatzkräfte
    Fachbereich AKTUELL FBFHB-011 des Sachgebietes Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen:
    Ärztliche Bescheinigung über die Untersuchung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr (incl. Erläuterungen)

    Medizinische Überwachung bei Atemschutzübungen

    Feuerwehrdienst ist regelmäßig mit hohen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden. Daher dürfen hierfür nur körperlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden (DGUV Vorschrift 49 "Feuerwehren"). Tätigkeiten unter Atemschutz stellen besondere Anforderungen an die körperliche Eignung von Feuerwehrangehörigen. Daher muss die Eignung hierfür vor Aufnahme der Tätigkeit und in regelmäßigen Abständen durch Eignungsuntersuchungen überpürft und ärztlich bescheinigt werden. Das Infoblatt FBFHB-017 informiert über die notwenige Medizinische Überwachung bei Atemschutzübungen (April 2020).


    DGUV-Fragebogen für die freiwillige gesundheitliche Selbsteinschätzung!
    Eine angemessene körperliche Belastbarkeit ist für Feuerwehrleute in Einsatzabteilungen unabdingbar. Die DGUV hat deshalb in Abstimmung mit dem Deutschen Feuerwehrverband einen kurzen Fragebogen zur Selbsteinschätzung des persönlichen Gesundheitszustandes bei Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehren herausgegeben. Damit kann jede Einsatzkraft in begrenztem Maße für sich selbst feststellen ob die körperlichen Voraussetzungen grundsätzlich gegeben sind.

    DGUV-Fragebogen für die freiwillige gesundheitliche Selbsteinschätzung