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Warnung des Rettungsdienstausschusses Bayern vom 14.09.2021

Potenzielle Sicherheitsgefahr durch Vollgesichtsmasken bei Tauchgerätschaften

Die Fa. Dräger liefert aktuell Tauchgerätschaften aus, die sog. Vollgesichtsmasken enthalten. Diese Vollgesichtsmasken enthalten Restdruckwarneinrichtungen, welche dem Taucher einen zu geringen Flaschenrestdruck via Klopfzeichen an der Schläfe signalisieren (sog. Specht). Es wurde durch Einheiten der Wasserwacht Bayern zufällig festgestellt, dass sich diese Restdruckwarneinrichtung vom Maskenkörper lösen kann, vermutlich aufgrund eines Konstruktionsfehlers. Sollte dies der Fall sein, kann die Vollgesichtsmaske sofort mit Wasser volllaufen. Damit besteht absolute Lebensgefahr für den Taucher. Zudem reißt sofort die Sprechverbindung zur Leinenführung an Land ab. Die Fa. Dräger hat nach unserer Information gebeten, sämtliche Vollgesichtsmasken vorerst zu sperren. Zur Sicherheit sollte geprüft werden, ob der Konstruktionsfehler auch andere Maskentypen bzw. -herstellungsserien betrifft. Die Warnmeldung können Sie hier nachlesen.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Spannungswarner für überflutete Bereiche richtig einsetzen

Wegen der aktuellen Lage weisen wir nochmal auf Folgendes hin: Um auszuschließen, dass es für Feuerwehrangehörige zu Gefährdungen durch elektrischen Strom beim Hilfeeinsatz in überfluteten Bereichen kommen kann, können Spannungswarner zum Einsatz kommen.

Herzlichen Glückwunsch!

Feuervögel Berkach sahnen 1. Preis ab

Beim Wettbewerb der Kinderfeuerwehren belegten die Feuervögel Berkach der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Gerau den 1. Platz. Ihr Beitrag "Kinderfeuerwehr im Homeoffice" begeisterte die Jury.

Wichtige Info für Helfer*innen

Einsatz im Hochwassergebiet

Wer als Mitglied bei einem Hilfsleistungsunternehmen in Hessen wegen der aktuellen Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen im Einsatz ist, ist dabei über die Unfallkasse Hessen unfallversichert (Freiwillige Feuerwehren, Beschäftigte und Ehrenamtliche des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter Unfallhilfe e. V., der Malteser Hilfsdienst gGmbH sowie deren medizinischen Dienste als auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft e. V.). Helfer*innen, die nicht über ein Hilfeleistungsunternehmen organisiert sind, stehen auch unter gesetzlichem Unfallversicherungsschutz, allerdings bei der jeweils zuständigen Unfallkasse in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen. Wir helfen Ihnen unter beratung[at]ukh.de oder 069 29972-440 gerne weiter.

Online-Angebot für Kreisbrandinspektor*innen

Info-Veranstaltung für die Freiwilligen Feuerwehren 

Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an die "neuen" Kreisbrandinspektoren*innen und soll auch weiteren Führungskräften in den hessischen Freiwilligen Feuerwehren offen stehen.
 
Folgende Inhalte sind geplant:

- Aufgaben und Leistungen der UKH
- Vorstellung des technischen Prüfdienst Hessen
- Zusammenarbeit von UKH und hessischen Feuerwehren
- Offene Fragerunde
 
Termin: 07.09.2021 von 10:00 - 13:00. Interessierte können sich hier anmelden.

Studie veröffentlicht: kein allgemein erhöhtes Krebsrisiko

Einsatz bei der Brandbekämpfung wird als sicher bewertet

Feuerwehrleute können bei der Brandbekämpfung einer Vielzahl von krebserzeugenden Gefahrstoffen ausgesetzt sein. Die Gesundheitsrisiken sind nun erstmals in Deutschland systematisch untersucht worden. Die Studie der DGUV und des IPA kommt zu dem Ergebnis, dass die Tätigkeit als Feuerwehreinsatzkraft unter den gegenwärtigen Schutzmöglichkeiten, vor allem einer korrekt getragenen Persönlichen Schutzausrüstung, insgesamt als sicher angesehen werden kann. Grundsätzlich ist die Möglichkeit eines individuell erhöhten Krebsrisikos durch die Brandbekämpfung jedoch nicht auszuschließen.

Kurz und Knackig – Das UKH Onlineangebot

Individuelle Fortbildungen jetzt vereinbaren

Die Pandemie hat gezeigt, dass auch im Fortbildungsbereich neue Wege möglich sind. Deshalb bieten wir den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr jetzt individuelle zweistündige Onlinemodule zu folgenden Themen an:
 
- Versicherungsschutz, Aufgaben und Leistungen der UKH
- Sicherheit im Feuerwehrhaus
- Gefährdungsbeurteilung
- Sichere Kinder- und Jugendfeuerwehr
- Hygiene in der Feuerwehr


Die Teilnahme pro Modul ist auf 15 Personen beschränkt. Sprechen Sie Ihre Aufsichtsperson für einen Termin an. Ihre zuständige Aufsichtsperson finden Sie hier.

Best Practice aus der Jugendfeuerwehr

"UVV Stories" der Jugendfeuerwehr Gudensberg

"UVV Stories" sind rätselhafte Unfälle, die von zwei oder mehreren Spieler*innen gemeinsam gelöst werden. Die Spielleitung hat sich Aufgabe und Lösung zuvor angesehen. Mithilfe von Fragen, die der Erzähler oder die Erzählerin mit "Ja" oder "Nein" beantworten kann, tasten sich die Spielenden an die Lösung heran. Wird eine Frage mit "Ja" oder "Irrelevant" beantwortet, darf weitergeraten werden. Bei einem "Nein" ist der oder die nächste an der Reihe.

DGUV Infoschreiben

Absturzsicherung im Drehleiterkorb und Auswahl von Atemschutzgeräten

Die neue Fachbereichsinfo FB Aktuell Nr. 029 klärt, wann Personen im Korb einer Drehleiter gegen Absturz mit einer geeigneten PSAgA gesichert werden müssen. Auch wenn das Gelände des Drehleiter-Korbs vollständig geschlossen ist, können Situationen eintreten, bei der eine geeignete persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) benutzt werden muss (siehe auch DGUV Regel 112-198 „Benutzung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz“). Bild: DGUV

DGUV Grundsatz 305-002

Überarbeitung der Prüfgrundsätze für Ausrüstung und Geräte

Der DGUV Grundsatz 305-002 „Prüfgrundsätze für Ausrüstungen und Geräte der Feuerwehr“ wurde vollständig überarbeitet und aktualisiert. Die wesentlichen Änderungen gegenüber der letzten gedruckten Ausgabe (September 2013) finden Sie auf Seite 3. Die Prüfgrundsätze unterstützen die für die Festlegung und Organisation der Prüfungen Verantwortlichen sowie der Durchführenden. Sie können zur Festlegung von Art, Zeitpunkt und Umfang der Prüfungen insbesondere dann herangezogen werden, wenn adäquate Herstellervorgaben fehlen. Sie stellen den Stand der Technik zur Prüfung von Ausrüstungen und Geräten der Feuerwehr dar. Printexemplare können ab Juli 2021 bei der UKH angefordert werden.

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