21.05.2021 - DGUV Infoschreiben

Absturzsicherung im Drehleiterkorb und Auswahl von Atemschutzgeräten

Die neue Fachbereichsinfo FB Aktuell Nr. 029 klärt, wann Personen im Korb einer Drehleiter gegen Absturz mit einer geeigneten PSAgA gesichert werden müssen. Auch wenn das Gelände des Drehleiter-Korbs vollständig geschlossen ist, können Situationen eintreten, bei der eine geeignete persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) benutzt werden muss (siehe auch DGUV Regel 112-198 „Benutzung von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz“).
 
Die FB Aktuell Nr. 031 beinhaltet eine gemeinsame Stellungnahme der Sachgebiete „Atemschutz“, „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der DGUV und der vfdb, Referat 8, zur Klassifizierung und Auswahl von Atemschutzgeräten für den Feuerwehrdienst. Aufgrund der internationalen Normung sind Atemschutzgeräte mit unterschiedlichen Kennzeichnungen auf dem Markt verfügbar. Deshalb wurde mit der DGUV Information 212-190 „Kassifizierung und Auswahl von Atemschutzgeräten nach ISO-Standards"“eine Ergänzung zur DGUV Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ veröffentlicht. Das Fachbereichsschreiben führt auf, welche Geräte grundsätzlich für den Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsdienst bei deutschen Feuerwehren geeignet sind. Bild: DGUV

Weitere News

Warnung des Rettungsdienstausschusses Bayern vom 14.09.2021

Potenzielle Sicherheitsgefahr durch Vollgesichtsmasken bei Tauchgerätschaften

Die Fa. Dräger liefert aktuell Tauchgerätschaften aus, die sog. Vollgesichtsmasken enthalten. Diese Vollgesichtsmasken enthalten Restdruckwarneinrichtungen, welche dem Taucher einen zu geringen Flaschenrestdruck via Klopfzeichen an der Schläfe signalisieren (sog. Specht). Es wurde durch Einheiten der Wasserwacht Bayern zufällig festgestellt, dass sich diese Restdruckwarneinrichtung vom Maskenkörper lösen kann, vermutlich aufgrund eines Konstruktionsfehlers. Sollte dies der Fall sein, kann die Vollgesichtsmaske sofort mit Wasser volllaufen. Damit besteht absolute Lebensgefahr für den Taucher. Zudem reißt sofort die Sprechverbindung zur Leinenführung an Land ab. Die Fa. Dräger hat nach unserer Information gebeten, sämtliche Vollgesichtsmasken vorerst zu sperren. Zur Sicherheit sollte geprüft werden, ob der Konstruktionsfehler auch andere Maskentypen bzw. -herstellungsserien betrifft. Die Warnmeldung können Sie hier nachlesen.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Spannungswarner für überflutete Bereiche richtig einsetzen

Wegen der aktuellen Lage weisen wir nochmal auf Folgendes hin: Um auszuschließen, dass es für Feuerwehrangehörige zu Gefährdungen durch elektrischen Strom beim Hilfeeinsatz in überfluteten Bereichen kommen kann, können Spannungswarner zum Einsatz kommen.

Herzlichen Glückwunsch!

Feuervögel Berkach sahnen 1. Preis ab

Beim Wettbewerb der Kinderfeuerwehren belegten die Feuervögel Berkach der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Gerau den 1. Platz. Ihr Beitrag "Kinderfeuerwehr im Homeoffice" begeisterte die Jury.

Wichtige Info für Helfer*innen

Einsatz im Hochwassergebiet

Wer als Mitglied bei einem Hilfsleistungsunternehmen in Hessen wegen der aktuellen Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen im Einsatz ist, ist dabei über die Unfallkasse Hessen unfallversichert (Freiwillige Feuerwehren, Beschäftigte und Ehrenamtliche des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter Unfallhilfe e. V., der Malteser Hilfsdienst gGmbH sowie deren medizinischen Dienste als auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft e. V.). Helfer*innen, die nicht über ein Hilfeleistungsunternehmen organisiert sind, stehen auch unter gesetzlichem Unfallversicherungsschutz, allerdings bei der jeweils zuständigen Unfallkasse in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen. Wir helfen Ihnen unter beratung[at]ukh.de oder 069 29972-440 gerne weiter.