26.10.2020 - DGUV Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz

Aktualisierte DGUV Informationen für Feuerwehrleute

Logo DGUV, Fachbereich Feuerwehren – Hilfeleistungen Brandschutz

In den Informationsschreiben des DGUV Fachbereichs "Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz" wurden die Themen "Steckvorrichtungen beim Einsatzdienst", "Einsatz von Kohlenmonoxid-Warngeräten" und "Dieselabgase in Feuerwehrhäusern" aktualisiert.

FB Aktuell Nr. 019 zu dem Thema "Anforderungen an Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst":
Nach § 4 Abs. 3 DGUV Vorschrift 4 "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" dürfen elektrische Betriebsmittel nur benutzt werden, wenn sie den betrieblichen und örtlichen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf Betriebsart und Umgebungseinflüsse genügen. Staub, Feuchtigkeit, Wärme und mechanische Beanspruchung können die Funktion und Sicherheit nachteilig beeinflussen. Das Infoblatt FBFHB-019 beschreibt in diesem Zusammenhang die Anforderungen an Steckvorrichtungen für den Einsatzdienst und ersetzt damit das Infoblatt Nr. 02 zum gleichen Thema aus dem Jahr 2014.

FB Aktuell Nr. 021 zu dem Thema "Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen":
Bei Einsätzen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes kann es zu unbemerkten Exposition der Einsatzkräfte mit Kohlenmonoxid (CO) kommen. Neben klassischen Brandeinsätzen gewinnen Schadensereignisse ohne initiales Brandgeschehen, wie z. B. unbeabsichtigte CO-Freisetzungen durch defekte Feuerstätten oder vorsätzlich herbeigeführte CO-Freisetzungen in suizidaler Absicht, immer mehr an Bedeutung.

Das Infoblatt FBFHB-021 thematisiert den Einsatz von Kohlenmonoxidwarngeräten bei Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen und ersetzt dabei das Infoblatt Nr. 07 zum gleichen Thema aus dem Jahr 2015.

FB Aktuell Nr. 027 zu dem Thema "Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen":
Üblicherweise setzen Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen Fahrzeuge mit Dieselmotoren ein. Diese setzen beim Betrieb Abgase frei, die aus partikelförmigen und gasförmigen Anteilen bestehen, wie Dieselrußpartikel, Stickstoffmonoxid (NO), Stickstoffdioxid (NO2), Kohlenstoffmonoxid (CO) und Kohlenstoffdioxid (CO2). Beim Betrieb dieser Motoren in ganz oder teilweise geschlossenen Abstellbereichen ist es möglich, dass die vorgegebenen Arbeitsplatzgrenzwerte überschritten werden. Das Infoblatt FBFHB-027 informiert über die Gefahren und Schutzmaßnahmen in Bezug auf Abgase von Dieselmotoren in Feuerwehrhäusern und Stützpunkten von Hilfeleistungsorganisationen und ersetzt dabei eine Informationen zum gleichen Thema aus dem Jahr 2009.

Bild: © DGUV

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