04.12.2018 - DEZEMBER 2018

Schneeräumen von Dächern (k)eine Aufgabe der Feuerwehr?!

Da das Schneeräumen von Dächern weder eine Aufgabe des Brandschutzes noch eine Hilfeleistung im Sinne der gesetzlichen Aufgaben ist, fällt es somit auch nicht in den grundsätzlichen Aufgabenbereich der Feuerwehr. Wurden jedoch vorbeugende Maßnahmen versäumt oder haben versagt, kann ein Feuerwehreinsatz notwendig werden, um eine drohende Gefahr durch die Schneelast auf den Dächern abzuwenden.

In gewissem Umfang müssen Feuerwehren auch auf solche Einsätze vorbereitet sein und über geeignete Einsatzkräfte und entsprechende Ausrüstung verfügen. Damit Führungskräfte die möglichen Gefahren einschätzen können, sind Kenntnisse zur Statik und Schneebeschaffenheit erforderlich. Sie tragen auch die Verantwortung für die eingesetzten Kräfte und Mittel sowie eventuell betroffene Dritte. 

Weitere Informationen finden Sie in der DGUV Information 212-002 "Schneeräumung auf Dachflächen".

Weitere News

Ärztliche Untersuchung bei der Feuerwehr  (Belastungstest)

Wichtige Information

Zurückziehung von UKH Veröffentlichungen

Mit der neuen Unfallvorschrift Feuerwehren wurden auch Regelungen für die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Eignung von Atemschutzgeräteträger*innen getroffen (§§ 6/7), sodass zwei Veröffentlichungen der UKH zu diesem Thema ihre sachliche Grundlage verloren haben. Daher zieht die Unfallkasse Hessen die Veröffentlichungen  "Fristen für die Eignungsuntersuchung nach G26 (Stand Juni 2017)" und "Eignungsuntersuchung für Atemschutzgeräteträger durch geeignete Ärzte (Stand Oktober 2015)" zurück. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Übergangsregelungen.

Wichtige Information

Übergangsregelung für die Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger*innen

Die neue Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (DGUV Vorschrift 49) ist am 1.10.2019 in Kraft getreten. Mit der neuen Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren wurden die Vorschriften über die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Eignungsuntersuchung für Atemschutzgeräteträger*innen bundeseinheitlich neu geregelt. Es gilt nun auch in Hessen eine 3-Monats-Frist von der ärztlichen Untersuchung bis zur Teilnahme an dem Lehrgang für Atemschutzträger*innen.

Öffentliche Bekanntmachung

Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (DGUV Vorschrift 49)

Die Vertreterversammlung der Unfallkasse Hessen hat in ihrer Sitzung am 29. Mai 2019 die neue Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (DGUV Vorschrift 49) beschlossen.

DGUV Vorschrift 49:

Unfallverhütungsvorschrift (UVV) 49 als Printversion

Die seit dem 1.10.2019 in Hessen gültige UVV 49 für den Feuerwehrdienst gilt für Unternehmen, in deren Trägerschaft sich öffentliche Freiwillige Feuerwehren oder öffentliche Pflichtfeuerwehren befinden. Die UVV betrifft alle Versicherten im ehrenamtlichen Dienst der Freiwilligen Feuerwehren. Der Versand der Printversion der UVV 49 wird für die Freiwilligen Feuerwehren über den Kreis bzw. über die jeweilige Feuerwehr-Leitung sichergestellt. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Ihre*n Kreisbrandinspektor*in oder an Ihre Feuerwehr-Leitung. Download