05.03.2018 - März 2018:

Sind Ihre Ehrenämtler*innen schon Teil der beitragsfreien freiwilligen Unfallversicherung?

Feuerwehrleute im Einsatz

Beitragsfreie Freiwillige Unfallversicherung für Vorstandsmitglieder im Feuerwehrverein:
Zusätzlich zu unserem gesetzlichen Auftrag bieten wir auch für Vereinsvorstände der Feuerwehrvereine eine freiwillige Versicherung an. Voraussetzung ist, dass es sich um gewählte Ehrenamtsträger*innen handelt. Diese freiwillige Versicherung ist beitragsfrei.

Der Antrag zur Versicherung muss schriftlich an die Unfallkasse gerichtet werden und sollte die jeweiligen Namen der Vorstandsmitglieder und die entsprechende Tätigkeit (Vorstand, Kassenwart*in, Schriftführer*in o. ä.) beinhalten.

Diese freiwillige Versicherung kann von den Versicherten durch schriftlichen Antrag zum Ende des laufenden Monats bzw. bis zum Ausscheiden aus dem Ehrenamt beendet werden.

Der Versicherungsschutz:
Wir bieten einen umfassenden Versicherungsschutz gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten (z. B. Infektionskrankheiten, Hautkrankheiten). Arbeitsunfälle sind Unfälle, die die Ehrenamtsträger*innen bei der Ausübung ihres Ehrenamts erleiden, Wegeunfälle entsprechend auf dem direkten Weg zum Ehrenamt oder zurück.

Unsere Leistungen nach einem Arbeitsunfall:
Dank einem professionellen Reha-Management wird das Heilverfahren unserer Verletzten umfassend mit den Betroffenen und den Ärzt*innen geplant, koordiniert und aktiv begleitet. Dieses Vorgehen gewährleistet den schnellen Wiedereinstieg in die berufliche Tätigkeit.

Diese berufliche und soziale Wiedereingliederung sorgt dafür, dass von Behinderung betroffene Menschen auch nach dem Unfall ein selbst bestimmtes Leben führen können. Die Kosten für Umschulungsmaßnahmen oder Umbauarbeiten etc. übernimmt ebenfalls die Unfallkasse Hessen.

Weitere News

Logo DGUV, Fachbereich Feuerwehren – Hilfeleistungen Brandschutz

DGUV Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz

Aktualisierte DGUV Informationen für Feuerwehrleute

In den Informationsschreiben des DGUV Fachbereichs "Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz" wurden die Themen "Steckvorrichtungen beim Einsatzdienst", "Einsatz von Kohlenmonoxid-Warngeräten" und "Dieselabgase in Feuerwehrhäusern" aktualisiert.

Handscheinwerfer SEB 8, SEB 9 und SEB 10 aus dem Produktionszeitraum Juli 2015 bzw. April 2016 bis Juli 2020

Produktwarnung Firma Eaton

Möglicher Defekt an ex-geschütztem Handscheinwerfer

Sicherheitshinweis für Explosionsgeschützte Handscheinwerfer SEB 8, SEB 9 und SEB 10 aus dem Produktionszeitraum Juli 2015 bzw. April 2016 bis Juli 2020: Die Firma Eaton hat festgestellt, dass die Produktion Ihrer Handscheinwerfer vermutlich fehlerhaft war. In der Wand des Leuchtenkopfes wurde ein Formfehler (Loch) festgestellt, der das Eindringen von Staub oder Wasser ermöglichen kann. Die Ex-e- und Ex-tb Zündschutzart der EX Handscheinwerfer aus der Serie SEB könnte durch das Loch in der verdeckten Wand beeinträchtigt sein.

Atemschutzgeräteträger*innen im Einsatz

Achtung: Fristen sind neu geregelt

Arbeitsmedizinische Untersuchung für Atemschutzgeräteträger*innen

In Hessen gelten ab dem 01.10.2020 neue Regelungen zu den Fristen für die arbeitsmedizinische Untersuchung für Atemschutzgeräteträger*innen. Die Regelungen erfolgten in Abstimmung mit dem HLFV, der HLFS sowie dem HMdIS. Die Übergangsregelung ist damit abgelöst. Bitte beachten Sie auch den abgestimmten Musterausbildungsplan.

Titelbild inform – Das Magazin für Sicherheit und Gesundheit. Heft 3 September 2020

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