27.07.2021 - Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Spannungswarner für überflutete Bereiche richtig einsetzen

Wegen der aktuellen Lage weisen wir nochmal auf Folgendes hin: Um auszuschließen, dass es für Feuerwehrangehörige zu Gefährdungen durch elektrischen Strom beim Hilfeeinsatz in überfluteten Bereichen kommen kann, können Spannungswarner zum Einsatz kommen.

Bisher konnten erhältliche Spannungsprüfer (jetzt: Spannungswarner) wegen fehlender Prüfkriterien nicht auf ihre Eignung beurteilt werden. Für die Beurteilung der Eignung war ein Prüfgrundsatz erforderlich, der deren Mindestanforderungen für überflutete Bereiche beschreibt. Nun wurde ein Prüfgrundsatz "Grundsätze für die Prüfung und Zertifizierung von zweipoligen Spannungswarnern für überflutete Bereiche (GS-ET-43)" durch einen Arbeitskreis des DGUV Sachgebiets "Elektrotechnik und Feinmechanik" in Zusammenarbeit mit der DGUV "Test-, Prüf- und Zertifizierungsstelle Elektrotechnik" erarbeitet. Die neuen Erkenntnisse wurden in der Juni-Ausgabe AKTUELL FBFHB-002 des Sachgebiets "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen"  veröffentlicht. 

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Herzlichen Glückwunsch!

Feuervögel Berkach sahnen 1. Preis ab

Beim Wettbewerb der Kinderfeuerwehren belegten die Feuervögel Berkach der Freiwilligen Feuerwehr Groß-Gerau den 1. Platz. Ihr Beitrag "Kinderfeuerwehr im Homeoffice" begeisterte die Jury.

Wichtige Info für Helfer*innen

Einsatz im Hochwassergebiet

Wer als Mitglied bei einem Hilfsleistungsunternehmen in Hessen wegen der aktuellen Hochwasserlage in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen im Einsatz ist, ist dabei über die Unfallkasse Hessen unfallversichert (Freiwillige Feuerwehren, Beschäftigte und Ehrenamtliche des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter Unfallhilfe e. V., der Malteser Hilfsdienst gGmbH sowie deren medizinischen Dienste als auch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft e. V.). Helfer*innen, die nicht über ein Hilfeleistungsunternehmen organisiert sind, stehen auch unter gesetzlichem Unfallversicherungsschutz, allerdings bei der jeweils zuständigen Unfallkasse in Rheinland-Pfalz oder Nordrhein-Westfalen. Wir helfen Ihnen unter beratung[at]ukh.de oder 069 29972-440 gerne weiter.

Online-Angebot für Kreisbrandinspektor*innen

Info-Veranstaltung für die Freiwilligen Feuerwehren 

Diese Veranstaltung richtet sich vor allem an die "neuen" Kreisbrandinspektoren*innen und soll auch weiteren Führungskräften in den hessischen Freiwilligen Feuerwehren offen stehen.
 
Folgende Inhalte sind geplant:

- Aufgaben und Leistungen der UKH
- Vorstellung des technischen Prüfdienst Hessen
- Zusammenarbeit von UKH und hessischen Feuerwehren
- Offene Fragerunde
 
Termin: 07.09.2021 von 10:00 - 13:00. Interessierte können sich hier anmelden.

Studie veröffentlicht: kein allgemein erhöhtes Krebsrisiko

Einsatz bei der Brandbekämpfung wird als sicher bewertet

Feuerwehrleute können bei der Brandbekämpfung einer Vielzahl von krebserzeugenden Gefahrstoffen ausgesetzt sein. Die Gesundheitsrisiken sind nun erstmals in Deutschland systematisch untersucht worden. Die Studie der DGUV und des IPA kommt zu dem Ergebnis, dass die Tätigkeit als Feuerwehreinsatzkraft unter den gegenwärtigen Schutzmöglichkeiten, vor allem einer korrekt getragenen Persönlichen Schutzausrüstung, insgesamt als sicher angesehen werden kann. Grundsätzlich ist die Möglichkeit eines individuell erhöhten Krebsrisikos durch die Brandbekämpfung jedoch nicht auszuschließen.