04.12.2019 - Wichtige Information

Übergangsregelung für die Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger*innen

Die neue Unfallverhütungsvorschrift "Feuerwehren" (DGUV Vorschrift 49) ist am 1.10.2019 in Kraft getreten. Mit der neuen Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehren wurden die Vorschriften über die arbeitsmedizinische Vorsorge und die Eignungsuntersuchung für Atemschutzgeräteträger*innen bundeseinheitlich neu geregelt. Es gilt nun auch in Hessen eine 3-Monats-Frist von der ärztlichen Untersuchung bis zur Teilnahme an dem Lehrgang für Atemschutzträger*innen.

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, gilt die bisherige hessische Ausnahmeregelung der UKH bis zum 30.09.2020 weiter. Für eine Teilnahme an dem Lehrgang für Atemschutzträger*innen vor dem 01.10.2020 gilt daher:

  • Die arbeitsmedizinische Vorsorge/Eignungsuntersuchung darf grundsätzlich nicht länger als 12 Monate zurückliegen.
  • Liegt bei Lehrgangsteilnehmer*innen die Vorsorgebescheinigung/Eignungsuntersuchung wegen des Tragens von Atemschutzgeräten länger als 3 Monate zurück, hat sich die jeweils verantwortliche Leitung des Atemschutzgeräteträger*innen-Lehrgangs vor Beginn der Schulung davon zu überzeugen, dass bei diesen Lehrgangsteilnehmer*innen keine wesentliche Verschlechterung des Gesundheits- und Trainingszustandes seit dem Zeitpunkt der Untersuchung eingetreten ist.
  • Bestehen Zweifel an einem ausreichenden Gesundheits- und Trainingszustand, so ist die ursprüngliche Regelung der arbeitsmedizinischen Vorsorge wegen des Tragens von Atemschutzgeräten anzuwenden, d. h. vor Lehrgangsteilnahme ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge, nicht länger als 12 Wochen zurückliegend, nachzuweisen.

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