26.03.2021 - Infomaterial bei traumatischen Ereignissen im Feuerwehrdienst

Wenn die Bilder nicht aus dem Kopf gehen

Einsätze im Feuerwehrdienst können belastend sein. Die neue DGUV Information 205-038 "Leitfaden Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte" klärt über mögliche Belastungen im Dienst bei einer Einsatzorganisation auf und welche körperlichen und psychischen Reaktionen diese außergewöhnlichen Ereignisse nach sich ziehen können. Es werden Hilfsangebote der Psychosozialen Notfallversorgung erläutert und wie eine medizinische Betreuung abläuft, wenn die psychische Gesundheit bei Einsätzen im Feuerwehrdienst geschädigt wurde. Sie hilft Einsatzkräften, Gefährdungen für die Psyche zu erkennen und Angebote zur Reduzierung der Belastung wahrzunehmen und einzufordern. Die DGUV Information richtet sich vorrangig an Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfeleistungsorganisationen und des Technischen Hilfswerks, enthält darüber hinaus aber auch Hinweise für die verantwortlichen Unternehmer*innen (z. B. bei Gemeinden, Städten, Landkreisen, dem Land bzw. Bund und bei Hilfeleistungsorganisationen).

Laden Sie die DGUV Information als Pdf herunter oder fordern Sie ihr kostenloses Printexemplar bei der UKH an. Erarbeitet wurde diese Schrift durch das Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV.

Nutzen Sie auch die bestehenden Angebote des HLFV zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) oder das Angebot der UKH zur Psychologischen Einsatznachsorge (PEN-Verfahren).

Weitere News

UKH Kinderfeuerwehrwettbewerb 2021

Wie sicher ist eure Kinderfeuerwehr?

Alle Kinderfeuerwehren in Hessen können mitmachen. Die Gewinnerbeiträge werden mit supertollen Preisen und stolzen Pokalen belohnt. Aus den prämierten Kunstwerken entsteht ein großer Wandkalender. Wir freuen uns über die kreativen Kunstwerke – egal, ob als Einzel- oder Gruppenarbeit. Einsendeschluss verlängert bis 30. April 2021. Mehr Infos und die Teilnahmebdingungen lest ihr hier.

Neues Merkblatt

Hinweise der UKH zu alternativen Atemschutz-Belastungsübungen

Da im Moment pandemiebedingt viele Atemschutzübungsanlagen geschlossen sind, kann die nach Feuerwehrdienstvorschrift 7 geforderte jährliche Belastungsübung der Atemschutzgeräteträger*innen zurzeit nicht durchgeführt werden. Ein Erlass des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) regelt hierzu bereits eine Ausnahme. Feuerwehren, die dennoch die Leistungsfähigkeit ihrer Atemschutzgeräteträger*innen überprüfen wollen, können alternative Atemschutz-Belastungsübungen am Standort durchführen. In Abstimmung mit dem zuständigen Referat des HMdIS wurden hierzu Hinweise erarbeitet und in einem Informationsblatt zusammengefasst.

Corona-Update

Aktuelle Hinweise für Einsatzkräfte während der Pandemie

Der DGUV Fachbereich "Feuerwehren Hilfeleistungen Brandschutz" hat seine Empfehlungen für Einsatzkräfte während der Corona-Pandemie angepasst. Die aktualisierte Fassung finden Sie hier. Die Änderungen sind gelb unterlegt. Unter anderem wurde die “AHA+L+A-Regel" (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, regelmäßig Lüften, Corona-Warn-App nutzen) ergänzt.

Titelbild inform – Das Magazin für Sicherheit und Gesundheit. Heft 4 Dezember 2020

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